KEN JIUTSU

Neue Kampfkunst in Regensburg zu erlernen: Karate-Akademie lehrt die Kunst der Samurai, das Schwert zu ziehen.

Neben traditionellem Karate kann an der Karate-Akademie Regensburg eine weitere Kampfkunst erlernt werden: Ken Jiutsu. Wörtlich übersetzt bedeutet das „die Kunst das Schwert zu ziehen, es zu kontrollieren und den Gegner unmittelbar kampfunfähig zu machen“. Früher wurde Ken Jiutsu von asiatischen Kaisern, deren Leibwächtern (den Schattenkämpfern) und seiner speziellen Armee, den Samurai, ausgeführt. Heute wird Ken Jiutsu auf der ganzen Welt gelehrt. Besonders geeignet ist diese Kampfkunst für Menschen in verantwortungsvollen Positionen, da sie vor allem die Konzentration und die spirituelle Entwicklung fördert. Die Kunst des Schwertkampfes ist somit für jeden geeignet, der im täglichen Leben Konzentration und Kampfgeist braucht. Dies gilt nicht nur für Angehörige des gehobenen Managements, sondern z.B. auch für Mütter und Hausfrauen, Selbstständige oder Schüler und Studenten im Prüfungsstress.

KAMPFKUNST OHNE SELBSTVERTEIDIGUNGSANSPRUCH

Die von Dr. Montazeri unterrichtete Methodik nennt sich Haian Ryu-Stil („Schule des Friedens“) und beinhaltet neben Ken Jiutsu auch Elemente aus Iai Jiutsu und Bewegungen aus dem klassischen Karate. Diese Art der Kampfkunst wird nicht zum Ziel der Selbstverteidigung ausgeübt, wie es bei klassischem Karate der Fall ist. Daher besteht das Training aus Grundtechniken und den so genannten Katas, den Schattenkämpfen, und beinhaltet keine Partnerübungen. Es geht darum, mit dem Schwert eins zu werden, einen gedachten Gegner kampfunfähig zu machen, ohne sich selbst dabei zu verletzen.

Dr. Montazeri hat diese Art der Kampfkunst nach 37 Jahren Karate- und Schwerttraining selbst entwickelt. Er betont aber, dass es kein Spiel ist. Die Verletzungsgefahr ist dafür zu groß. Anfangs trainiert man mit dem Boken, einem massiven Holzschwert, bis man dies mit geschlossenen Augen kontrollieren kann. Danach kann man zum Katana, einem echten, aber stumpfen Schwert übergehen. Dennoch ist die Gefahr von Schnittverletzungen gegeben, weshalb bei der Ausübung von Ken Jiutsu maximale Konzentration von Körper und Geist sowie eine hohe spirituelle Reife vorhanden sein müssen.

SPIRITUELLE ENTWICKLUNG UND KONZENTRATIONSFÖRDERUNG IM VORDERGRUND

Bei klassischem Karate werden Körper und Geist zum Zwecke der Selbstverteidigung trainiert. Bei Ken Jiutsu hingegen dienen der Aufbau des Körpers und die Fokussierung des Geistes der spirituellen Entwicklung des Schülers. Da die Augen und der Verstand zu langsam wären, das Schwert zu kontrollieren, spielt die Wachsamkeit eine große Rolle. Man lernt, sich auf seine innere Stimme, die Intuition, zu verlassen. Am Anfang jeder Stunde steht die Meditation, die die Trainierenden zur nötigen Ruhe verhelfen soll. Im Aufwärmtraining werden Übungen aus Yoga, Karate und Tai Chi gelehrt. Aufgrund der Ablenkungs- und Verletzungsgefahr ist die Anwesenheit von Zuschauer zu den Trainingsstunden nicht erlaubt.

Dr. Montazeris Schwerttraining findet unter dem Dach des deutschen Karate Verbandes (DKV) statt. Alle Teilnehmer bekommen einen offiziellen Ausweis des DKV, in den auch die abgenommenen Prüfungen eingetragen werden.

STRENGE ANFORDERUNGEN AN DIE TEILNEHMER

Es ist allerdings nicht jedem erlaubt, an Dr. Montazeris Schwerttraining teilzunehmen. Die Interessenten müssen sich über die Ernsthaftigkeit ihrer Ausbildung im Klaren sein. Konzentration, gutes Benehmen, eine positive Lebenseinstellung und Geduld für den langen Lernprozess werden vorausgesetzt. Außerdem gibt es eine Altersbeschränkung: Unter 21 Jahren darf man nicht an diesem Training teilnehmen. Des Weiteren ist ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis erforderlich, zumindest bezüglich einschlägiger Strafen wegen Gewaltverbrechen. Trainiert wird zweimal die Woche etwas über eine Stunde lang mit begrenzter Teilnehmerzahl: Für jeden Kurs sind maximal 24 Schüler zugelassen.

Wer sich also für Ken Jiutsu entscheidet, muss allen Kriterien entsprechen, darf sich aber auch freuen, dass „sein Körper aufgebaut wird wie der eines Athleten, und sein Geist wie der eines Schachspielers oder eines Kalligraphen“, so Dr. Montazeri.

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KEN JIUTSU - KARATE-AKADEMIE REGENSBURG

Die traditionelle Kunst das Schwert zu ziehen, nennt man Ken Jiutsu. Ziel ist es kontrolliert zu agieren und den „Gegner“ kampfunfähig zu machen. Die hier in Regensburg von Sensei Montazeri praktizierte Schwertkunst-Schule nennt sich „Heian Ryu“, was soviel bedeutet wie „Schule des Friedens“. Sie setzt sich aus verschiedenen Elementen der alten traditionellen Iaido- und Ken-Jiutsu Schulen zusammen, die teilweise bis zu 2000 Jahre alt sind.

Die „Karate Akademie Regensburg“ in der Puricellistr. 40, existiert bereits seit 22 Jahren. Sensei Montazeri lehrt seit über 30 Jahren traditionelles Shotokan Karate in seiner alten, ursprünglichen Form, und seit einigen Jahren nun die Schwertkunst Ken Jiutsu. Die „Heian Ryu“ Schule ist offiziell vom Deutschen-Karate-Verband als Stilrichtung anerkannt.

Es handelt sich um eine außergewöhnliche Kampfkunst für Menschen die sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich einen intelligenten Ausgleich suchen und die Möglichkeit der geistigen Weiterentwicklung. Achtung: Hier wird nicht mit Waffen gespielt, sondern man trainiert hochkonzentriert, um einen Einklang zwischen Körper und Geist zu entwickeln und zu optimieren.

KEN JIUTSU - DER WEG DES KRIEGERS / URSPRUNG

Bushido vermittelt traditionelle Werte!

Die Ursprünge der traditionellen Schwertkunst lassen sich bis weit ins historische Japan zurückverfolgen, als die Schlachten um Landbesitz von Schwertkämpfern mit ausgefeiltem Kampfstil dominiert wurden. In den Zeiten der Feudalherrschaft war das Erlernen von Schwerttechniken dem Kaiser, den Landesfürsten und ihren Samurai vorbehalten.

Seit dem politischen Wandel Japans am Ende des 19. Jahrhunderts, bei dem die Kriegerklasse der Samurai offiziell abgeschafft wurde, hat sich der Schwertkampf zu einer sehr feinen, spirituellen Kunst entwickelt. Asiatische Intellektuelle (z.B. Dichter, Maler und Kalligraphen) waren darauf bedacht, die Kunst des Schwertes nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. So wurde aus der einst blutigen Kampfkunst eine anspruchsvolle Lebensdisziplin.

Neben dem technischen Umgang mit dem Schwert gehören auch innere Werte wie Ehre, Würde, Höflichkeit, Disziplin, Benehmen, Tapferkeit und Treue zu dem Ehrenkodex des Bushido („Weg des Kriegers“). Die spirituelle Weiterentwicklung des Schwertschülers und seine Lebenseinstellung sind innerhalb dieser Disziplin von hoher Bedeutung.

Heute unterscheidet man Iaido: „Die Kunst, das Schwert zu ziehen“ und Ken Jiutsu: „Die Kunst, das Schwert zu ziehen, es zu kontrollieren und den Gegner unmittelbar kampfunfähig zu machen“. Der japanische Begriff „Ken Jiutsu“ setzt sich aus den beiden Kanji „Ken“ und „Jiutsu“ zusammen. Während „Jiutsu“ schlicht mit „Kunst“ übersetzt wird hat das Kanji „Ken“ einen sehr komplexen Inhalt. Es bedeutet gleichzeitig „Schwert“ und „Herz“, und verbindet durch diese Mehrdeutigkeit die Kampfkunst mit der Spiritualität.

KEN JIUTSU - HARMONIE IN BEWEGUNG

DER AUFBAU DES KÖRPERS

Einfache Übungen ermöglichen dem Schwertschüler zunächst, seine Muskeln, Sehnen und Gelenke zu stärken und seine Körperhaltung und das Gleichgewichtsgefühl zu verbessern. Der natürliche Wechsel von Spannung und Entspannung erhöht zudem die Körperwahrnehmung. Nach einiger Zeit des geduldigen Trainings wird das Schwert im Körpergefühl integriert, sodass die Bewegungen geschmeidig und harmonisch werden.

DIE BEHERRSCHUNG DES GEISTES

Technische Sicherheit und geistige Erkenntnis sollen eine Einheit bilden. Der Schwertkämpfer ist wachsam, aber völlig entspannt. Er bewegt sich voller Kampfgeist, aber ohne Übertreibung und gibt seine Energie erst dann explosiv ab, wenn sie tatsächlich benötigt wird. Das erfordert eine hohe Konzentration in der Bewegung, die nicht innerhalb weniger Monate erlernt werden kann. Nur durch jahrelanges, geduldiges Training ist es möglich, in die Tiefe dieser alten, traditionellen Kampfkunst vorzudringen. Die ernsthafte Beschäftigung mit Ken Jiutsu trägt jedoch reiche Früchte. Bald schon stellt der Schüler starke positive Auswirkungen auf seine Konzentrationsfähigkeit und sein Selbstbewusstsein fest.

DIE WEITERENTWICKLUNG DES CHARAKTERS

Das hohe Ziel ist es, den Einklang zwischen Körper und Geist herbeizuführen. Mit der Zeit finden die immer wiederkehrenden Bewegungsabläufe auf einer anderen Bewusstseinsebene statt. Vom bewussten Denken befreit lernt der Schwertschüler nun, sich auf seine innere Stimme, die Intuition, zu besinnen. In diesem Stadium ist die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit von entscheidender Bedeutung. Ohne emotionale Reife ist eine solche Entwicklung unmöglich. Der Lohn dieser anspruchsvollen Tätigkeit ist jedoch unschätzbar: Es kommt es zu einer tiefen, spirituellen Entwicklung des Schwertschülers, die zu Selbsterkenntnis und innerem Frieden führt.

KEN JIUTSU - ALLES WAS ZÄHLT SIND ERFAHRUNGEN

Daniela Heuschmann: „Ken-Jiutsu ist meine Oase… in einer hektischen Welt. Die Konzentration auf das Schwert und die Bewegungen löscht alles aus, was mich an Sorgen und Problemen belastet. Das Leben geht weiter im Hier & Jetzt.“

Karin Maurer: „Der Umgang mit dem Schwert… ist nur die sichtbare Oberfläche von Ken-Jiutsu. Durch ernsthaftes, konzentriertes Üben erkämpft man sich Klarheit im Denken, Freiheit im Handeln und vor Allem: Unabhängigkeit vom eigenen Ego.“

Gerald Härtlein: „Ken-Jiutsu ist für mich… die pure Konzentration.“

Sie haben Lust auf eigene Erfahrungen? Kommen Sie vorbei!